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Posen – Gründungsort Polens

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Posen ist eine der ältesten Städte Polens und gilt als Gründungsort der polnischen Nation. Besucher können in Poznan, so der polnische Name, eindrucksvolle Geschichte und die Vorzüge einer modernen Großstadt erleben. Aufgrund der hohen studentischen Bevölkerung hat die Stadt auch ein aufregendes Kultur- und Nachtleben zu bieten.

Geschichte


Die Siedlungsspuren im Stadtgebiet Posens reichen 12.000 Jahre zurück. 966 fand hier die erste Christianisierung Polens statt. Die Posener Dominsel war damals das politische Zentrum der Piasten, dem ersten polnischen Herrschergeschlecht, weshalb die Stadt häufig als Gründungsort Polens bezeichnet wird. Aus dieser Zeit stammt auch der romanische Vorgängerbau der St.-Peter-und-Paul-Kathedrale. Auf der Dominsel finden sich weitere bedeutende Sakralbauten und noch immer leben hier überwiegend Priester und Mönche.

Sehenswürdigkeiten


Stary Rynek, der Alte Markt, gilt mit seinen farbenfrohen Bürger- und Kaufmannshäusern als einer der schönsten Plätze Europas. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde er liebevoll wiederaufgebaut. Herzstück ist das Rathaus, ein Meisterstück der Renaissance-Kunst. Heute beherbergt es das Historische Museum. Entlang der berühmten Route der Könige und Kaiser können Besucher die Sehenswürdigkeiten Posens auf eigene Faust entdecken. Thematisch verschiedene Routen führen zu den geschichtlich wertvollsten Stadtteilen und dokumentieren die städtebauliche und kulturelle Entwicklung der Stadt.

Reges Kulturleben


Aufgrund mehrerer Universitäten ist Posen eine sehr junge Stadt. Tausende Studenten aus ganz Polen sorgen für ein reges Kultur- und Nachtleben. Ständig entstehen neue Clubs und Diskotheken. Beliebter Treffpunkt und Zentrum des Treibens ist der Alte Markt, auch in den Nebenstraßen finden sich viele Cafés, Kneipen und Bars. Im Sommer ist Posen Schauplatz des Malta-Festivals. Mit einer Mischung aus Kunst, Musik, sowie Theater- und Tanzvorstellungen lockt es jedes Jahr im Juli Künstler aus aller Welt in die Stadt.